3. Walderlebnistag in Windfus „bärenstark“

Den dritten Walderlebnistag am Forsthaus Puhlbruch dürfen das Forstamt Eitorf und die Waldjugend Windfus als vollen Erfolg bewerten. Die zum Teil von weit her angereisten Gäste ließen sich trotz des Regens nicht davon abhalten sich über die ganze Bandbreite des nachwachsenden Rohstoffes Wald zu informieren. In romantischer Umgebung zeigten über 30 Aussteller Produkte, die sich um das Thema „Leben, Wirken und Nutzen des Waldes“ drehten. Highlights der Veranstaltung waren die Vorführungen in der hochmechanisierten Holzernte – Harvester genannt-, eines mobilen Sägewerkes und das Abbrennen eines Kohlenmeilers. Oberforstrat Dirk Kreienmeier, Revierleiter Daniel Müller-Habbel und die Verantwortlichen der örtlichen Waldjugend Windfus konnten zur Anzündung des Meilers, drei Tage vor dem Erlebnistag, Dr. Gerhard Beckmann, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW begrüßen. Dr. Beckmann zeigte sich beeindruckt vom Aufbau des Meilers und der Köhlerhütte. Er dankte den Waldarbeitern und den Helfern der Waldjugend für ihren tollen Einsatz. Es ist bereits die vierte Meilerdemonstration im Staatsforst Puhlbruch. Starken Zulauf am Walderlebnistag erfuhren Tobias Puchberger mit seiner Demonstration von Jagdhunden und die rollende Waldschule. Sehenswerte Kunstwerke aus Holz formte Andreas Rempel mit der Motorsäge. Kinder ließen sich von spannenden Geschichten im Heu verzaubern oder durften ihre Geschicklichkeit am Stand der Waldjugend unter Beweis stellen. Die Naturschützer erläuterten den Besuchern auch den Bau von Nistkästen und informierten über die laufenden Naturschutzaktionen. Aber auch sonst wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten: So zeigten die Baumanns aus Ruppichteroth wie schön aus handgefertigten Kacheln Kaminöfen gefertigt werden können. Karl Wintz aus Sundern stellte im „rollenden Backhaus“ „Buchen-Holz-Ofen-Brote“ her und die Baumschule Adolf Werner aus Gummersbach zeigte eine Auswahl ihres reichhaltigen Pflanzensortiments. Ein Besuchermagnet war das von Strafgefangenen der Justizvollzugsanstalt Attendorn gefertigte Holzspielzeug unter dem Forsthausdach. Für das leibliche Wohl hatten die Organisatoren bestens gesorgt. Köstlichkeiten wie Holzfällersteak oder Reibekuchen fanden starken Zuspruch. Reißenden Absatz fanden 24 Torten im „Holzhausgebälk“, die die Eltern der Waldjugend-Mitglieder gebacken hatten. Der Erlös des Verkaufs wird der eigenen Jugendarbeit zugeführt.

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