Tierfilmer Curt Cappel bei der Waldjugend Windfus


Curt Cappel 2011

(Foto: Jörg Schneider)

„Die Natur hat Gesetze, die zu kennen und befolgen sind, will man im Einklang mit ihr leben“, das war eine der Aussagen,
die der Autor und Kameramann Curt Cappel aus Minden bei seinem Filmvortrag „Brutplätze für Baumhöhlenbewohner“ zum Besten gab.
Cappel war von 1970 bis 1980 Kameramann des bekannten Tierfilmers Heinz Sielmann, der 1974 bei der Waldjugend Windfus über 500
Besucher bei einer Vortragsveranstaltung begeisterte. Horstleiterin Barbara Schneider hieß den Gast im Waldjugendheim vor erwartungsvollen
Naturschützern willkommen – unter ihnen mehrere Waldläufer aus Meinerzhagen. Dieser Filmvortrag war eine wunderbare Frühlingswanderung
durch den heimischen Wald. Mit der Kamera beobachtete er heimliche und versteckte Vorgänge, die unseren Augen in der Regel im
Verborgenen bleiben. Mittelpunkt dieses Films ist ein dürrer Baum mit mehreren Spechthöhlen. Dort blickte er in die Kinderstuben der Spechte,
Blau- und Kohlmeisen, Kleiber und Stare. Nachtaufnahmen von Siebenschläfern, Mardern und Waldmäusen faszinierten die Gäste.
Cappel plauderte anschließend noch eine Weile mit den Kindern und Jugendlichen und schenkte der Gruppe sein neues Buch „Abenteuer in Tahiti“.

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